
Ben Nicky (bürgerlicher Name: Benjamin Nikki Reginald Wederell) ist ein britischer DJ und Produzent, geboren am 7. Juni 1986. Seine Karriere begann in der Uplifting-Trance-Szene der späten 2000er-Jahre, doch mit der Zeit erweiterte sich sein Sound um Hard Trance, Psytrance, Techno, Hard Dance, Hardstyle, Hardcore und Neo-Rave. Ben Nicky ist bekannt für schnelle, stilübergreifende Sets, das Konzept Headf**k, die Community und Eventreihe Misfit sowie seine groß angelegte Show Field of Dreams. Er trat unter anderem beim Tomorrowland, Ultra Music Festival, EDC Las Vegas und Creamfields auf, nahm einen Essential Mix für BBC Radio 1 auf und schaffte 2026 erstmals den Sprung in die DJ Mag Top 100 DJs, wo er Platz 66 belegte.
Die frühen Jahre
Ben Nickys professionelle Karriere begann lange vor seinen Auftritten auf großen Festivalbühnen. In der Anfangszeit arbeitete er als Promoter und Labelmanager, verkaufte selbst Tickets für Veranstaltungen und beschäftigte sich parallel mit DJing und Studioproduktion.
Bevor er sich vollständig der Musik widmete, arbeitete Wederell außerdem im Elektronik-Einzelhandel. Eine wichtige Rolle bei seinen ersten Schritten spielten die Produzenten James Kitcher und Steve Allen, während ihm eine Residency im Bristoler Club Syndicate regelmäßige Praxis hinter den Decks verschaffte.
Im Unterschied zu Künstlern, die sich zunächst als Produzenten einen Namen machen und erst später intensiv auftreten, entwickelte Ben Nicky von Beginn an zwei Bereiche parallel: eigene Trance-Veröffentlichungen und seine DJ-Karriere.
Special Moment und früher Trance
Seine erste größere internationale Veröffentlichung erschien 2009. Am 19. Juni veröffentlichte VANDIT Records, das von Paul van Dyk gegründete Label, die EP Special Moment.
Die Veröffentlichung enthielt den Originaltrack sowie mehrere Neuinterpretationen, darunter Versionen von Steve Allen, Adam Ellis und Gorm Sørensen. Special Moment erschien außerdem auf der Compilation VONYC Sessions 2009, wodurch der junge Produzent zusätzliche Aufmerksamkeit innerhalb der internationalen Trance-Szene erhielt.
Ben Nickys früher Katalog stand dem klassischen Uplifting Trance deutlich näher als seine heutige Musik. In dieser Zeit entstanden unter anderem Catapult, Change of Direction, Morning Breeze, Tears, Gemini, Hectic und weitere Tracks.
Seine Musik wurde von Armin van Buuren, Paul van Dyk, Tiësto, Ferry Corsten, John O’Callaghan und weiteren bekannten Vertretern der Trance-Szene unterstützt.
Eine seiner auffälligsten frühen Vocal-Veröffentlichungen war The One mit Cassandra Fox aus dem Jahr 2011.
Headf**k
Ein Wendepunkt in der Entwicklung seines eigenen DJ-Stils war das Konzept Headf**k.
Es entstand während der Arbeit an einem ungewöhnlichen Mashup auf Basis von Porter Robinsons Language. Ben Nicky kombinierte mehrere Tracks innerhalb einer einzigen Konstruktion und empfand das Ergebnis nicht mehr als gewöhnliches Mashup, weshalb er es Headf**k nannte.
Er schickte den Track an Armin van Buuren, der ihn in seiner Radiosendung spielte. Nach dieser Unterstützung verbreitete sich der Name unter den Hörern und entwickelte sich schrittweise von der Bezeichnung eines einzelnen Edits zu einem eigenständigen musikalischen Konzept.
Headf**k veränderte die Struktur von Nickys Auftritten grundlegend. Statt eines traditionellen Trance-Sets mit langen, fließenden Übergängen begann er, schnelle Schnitte, Mashups, Edit-Versionen und abrupte Genrewechsel einzusetzen.
Eine bekannte Trance-Melodie konnte plötzlich in Techno, Psytrance, Hardstyle oder Hardcore übergehen, während ein einzelner Track im Set oft nur als kurzer Bestandteil einer größeren musikalischen Konstruktion auftauchte.
Erweiterung des Sounds
Mitte der 2010er-Jahre wurden die Grenzen des Projekts deutlich weiter. 2016 erschien der Vocal-Track Anywhere mit Chloe, der noch eine klar erkennbare Trance-Basis besaß.
Gleichzeitig wurden seine DJ-Sets schneller und härter. Zu Uplifting und Tech Trance kamen Psytrance, Bounce, Hardstyle, Hardcore und Techno.
Ben Nicky selbst betrachtete diese Entwicklung nie als einfache Abfolge, bei der ein Genre das nächste ersetzt. Für ihn sind die Energie des jeweiligen Moments und die Möglichkeit wichtiger, die Richtung innerhalb eines einzigen Auftritts spontan zu wechseln.
So entstand die für Nicky typische Spannweite: Ein Set kann in relativ vertrautem Club- oder Trance-Terrain beginnen und sich anschließend schrittweise bis zu Hard Dance und Hardcore steigern.
The Donk und Hard Dance
Zu den charakteristischen Tracks seiner härteren Phase zählt The Donk, entstanden gemeinsam mit Callum Higby.
Der Track markierte den stärkeren Einfluss von Hard Dance und Bounce und trug entscheidend dazu bei, die frühere Wahrnehmung von Ben Nicky als reinem Trance-DJ endgültig aufzubrechen.
Diese Seite seiner Musik entwickelte sich in Zusammenarbeit mit Künstlern aus Hardstyle, Hardcore und der neuen hochgeschwindigkeitsorientierten Rave-Szene weiter.
BBC Radio 1 Essential Mix
Im Mai 2019 nahm Ben Nicky einen zweistündigen Essential Mix für BBC Radio 1 auf.
Die Sendung hielt seinen musikalischen Ansatz am Ende der 2010er-Jahre besonders gut fest. Innerhalb eines einzigen Mixes standen Enrico Sangiuliano, Above & Beyond, Tiësto, Vini Vici, Billy Gillies, Showtek, Darren Styles sowie eigene Edits und Mashups nebeneinander.
Techno, Trance, Psytrance, Hardstyle und Hardcore funktionierten dabei nicht als voneinander getrennte Blöcke, sondern als Teile einer durchgehenden dynamischen Linie.
Im selben Jahr wurde Ben Nicky bei den DJ Awards in der Kategorie Trance nominiert.
Misfit
Während der Pandemie im Jahr 2020 gründete Nicky die Facebook-Community Misfit.
Der Name spiegelte seine eigene Position innerhalb der elektronischen Szene wider. Zu diesem Zeitpunkt passte Ben schon lange nicht mehr vollständig in traditionellen Trance, Hardstyle, Hardcore oder Techno.
Ursprünglich war Misfit als Raum gedacht, in dem sich Hörer während einer Zeit ohne Veranstaltungen austauschen konnten. Die Gruppe wuchs schnell und entwickelte sich zu einer beständigen Community mit eigener Symbolik.
Später wurde Misfit zu einem festen Bestandteil der Marke Ben Nicky: Unter diesem Namen fanden Club- und Festivalveranstaltungen statt, während die visuelle Identität des Projekts auf Kleidung, Flaggen und Bühnenproduktionen auftauchte.
Für Nicky selbst geht die Idee von Misfit über Musik hinaus. Sie vereint ein Publikum, das sich mit der Freiheit von starren Genre- und Subkulturgrenzen identifiziert.
Vocal-Veröffentlichungen der frühen 2020er-Jahre
Parallel zur Entwicklung härteren Materials für seine Live-Sets veröffentlichte Ben Nicky weiterhin melodische und vokale Tracks.
2020 erschienen Giving You Up mit Sarah de Warren und Drown You Out mit Rachelle Jenkens.
2021 folgten Dance mit Apollo und Where Were You mit Hayla.
Diese Phase zeigt besonders deutlich, wie seine Diskografie aufgebaut ist: Seine eigenen Veröffentlichungen folgen keiner einzigen Studioformel. Ein Track kann auf emotionaler Trance-Melodik basieren, ein anderer auf Hard-Dance-Bass und ein dritter auf einer zugänglicheren Vocal-Dance-Struktur.
We Come 1
Im Juli 2022 schloss sich Ben Nicky mit dem australischen DJ Timmy Trumpet für den Track We Come 1 zusammen.
Grundlage des Tracks ist eine bekannte Idee aus dem Faithless-Klassiker, die in einen deutlich schnelleren und härteren Festival-Sound übertragen wurde. Auch Callum Higby war an der Produktion beteiligt, während Shean Williams den Gesang aufnahm.
We Come 1 wurde zu einer der bekanntesten Arbeiten aus Nickys neuerer Phase und demonstrierte seinen Ansatz besonders gut: Eine vertraute musikalische Idee bleibt erhalten, wird jedoch vollständig für ein modernes High-Energy-Clubsystem umgebaut.
Später erschienen zusätzliche Versionen, darunter eine Neuinterpretation mit Distorted Dreams und ein Remix von Darren Styles.
Adagio For Strings
Im Februar 2023 veröffentlichten Ben Nicky und Distorted Dreams ihre eigene Version von Adagio For Strings bei Armada Music.
Samuel Barbers berühmte Melodie wurde über Jahrzehnte hinweg immer wieder in der elektronischen Musik neu interpretiert, besonders innerhalb der Trance-Kultur. Die Version von Nicky und Distorted Dreams bewahrte das bekannte Thema, überführte es jedoch in einen modernen Hard-Dance- und Trance-Kontext.
Die Veröffentlichung setzte Ben Nickys charakteristische Linie fort, weithin bekannte Melodien mit deutlich höherem Tempo und dichter Festivalrhythmik neu zu gestalten.
Dirty Rave
Im Juni 2024 arbeitete Ben Nicky mit dem australischen Produzenten Restricted am Track Dirty Rave.
Der Track bewegt sich im modernen Grenzbereich zwischen Hard Dance, Hardcore und Neo-Rave und liegt bei etwa 150 BPM.
Dirty Rave zeigt besonders deutlich, wie weit sich der heutige Ben Nicky vom Uplifting Trance der Special Moment-Phase entfernt hat. Die Kickdrum ist deutlich härter geworden, während das Arrangement kürzer und aggressiver ausfällt.
Das zugrunde liegende Trance-Denken ist dennoch nicht vollständig verschwunden: Der Track ist weiterhin um Steigerung, Spannung und eine große Klimax herum aufgebaut.
Kollaborationen
Gemeinsame Produktionen nehmen einen wichtigen Platz in Ben Nickys Diskografie ein.
Er arbeitete mit Künstlern aus unterschiedlichen Bereichen der elektronischen Szene zusammen, darunter Timmy Trumpet, Restricted, Distorted Dreams, Brennan Heart, Coone, Technikore, LNY TNZ, Apollo, Mashd N Kutcher, Mark Sixma und weitere.
Gerade diese Kollaborationen ermöglichen es ihm, sich frei zwischen Trance, Hardstyle, Hardcore und Festival Dance zu bewegen, ohne für jede Richtung einen separaten Künstlernamen zu benötigen.
Keep Me High mit Coone und Wasback gehört beispielsweise zur härteren Festival-Seite seines Sounds, während andere Arbeiten die melodische und vokale Qualität des klassischen Trance bewahren.
Oxygen mit ARTY
Eine der auffälligsten Kollaborationen seiner späteren Phase war Oxygen mit ARTY, veröffentlicht bei Armada Music.
Der Track ist eine moderne Interpolation von Chicane und Bryan Adams’ Don't Give Up, einem der bekannten britischen Dance-Tracks der frühen 2000er-Jahre.
Die neue Version bewahrt die erkennbare melodische Grundlage, passt Tempo, Bass und Gesamtdynamik jedoch an die heutige energiegeladene Clubszene an.
Später erschienen härtere Versionen des Materials, darunter Remixe von Darren Styles und Olly James.
Castles In The Sky
Ende 2025 präsentierte Ben Nicky gemeinsam mit Dr Phunk, GESES und Fahjah eine neue Version von Castles In The Sky.
Wie bereits bei Oxygen greift auch diese Produktion auf das Erbe des klassischen Trance zurück, versetzt die bekannte Melodie jedoch in einen deutlich schnelleren modernen Kontext.
Solche Veröffentlichungen nehmen einen besonderen Platz in Nickys Katalog ein. Er kehrt nicht einfach zu jener Musik zurück, die ihn als DJ geprägt hat, sondern passt sie an das Hard-Dance- und Neo-Rave-Publikum der 2020er-Jahre an.
Field of Dreams
2025 stellte Ben Nicky sein eigenes Live-Konzept Field of Dreams vor.
Das Projekt basiert auf einer vollständigen Headline-Show, in der Musik mit einer groß angelegten Laser- und Visualproduktion verbunden wird. Die erste große Version des Konzepts wurde am Belfast Custom House Square präsentiert.
Am 25. Juli 2026 erhielt Field of Dreams im Falls Park in Belfast im Rahmen von Féile an Phobail eine noch größere Umsetzung. Die Veranstalter kündigten die Show als Nickys bis dahin größte Laserproduktion an.
Für den Künstler wurde Field of Dreams zum nächsten Schritt nach gewöhnlichen Festivalauftritten und Misfit-Partys: Das Programm dreht sich nicht mehr nur um den DJ-Set selbst, sondern um eine eigene visuelle Welt.
Nordirland
Eine besonders starke Fangemeinde hat Ben Nicky in Nordirland aufgebaut.
Über Jahre hinweg entwickelte er sich dort von Clubauftritten zu eigenständigen Shows auf einigen der größten Bühnen und Events der Region, darunter SSE Arena Belfast, Belsonic, Custom House Square und Falls Park.
Vor allem Belfast wurde zu einer der wichtigsten Städte für die Entwicklung von Nickys großen Solo-Produktionen und zum Ausgangspunkt von Field of Dreams.
DJ Mag Top 100 DJs
Im Jahr 2026 schaffte Ben Nicky erstmals den Sprung in das Haupt-Ranking der DJ Mag Top 100 DJs und debütierte direkt auf Platz 66.
DJ Mag beschrieb seinen Stil mit den Worten trance / hard dance / techno / whatever I feel like playing und hob als wichtigstes Merkmal seine Fähigkeit hervor, nahezu all diese Richtungen innerhalb eines einzigen Sets zu verbinden.
Nicky selbst nannte Field of Dreams in Nordirland und die weitere Entwicklung von Misfit als einige der wichtigsten Momente des Jahres.
Sein Debüt in den Top 100 DJs erfolgte erst nach einer langen professionellen Karriere. Zu diesem Zeitpunkt waren seit Special Moment bereits siebzehn Jahre vergangen, und Nickys eigene musikalische Sprache hatte sich mehrfach grundlegend verändert.
Musikstil
Ben Nickys Karriere begann mit Uplifting Trance. Seine frühen Produktionen waren geprägt von langen melodischen Steigerungen, emotionalen Breakdown-Passagen und der für Trance der späten 2000er-Jahre typischen Dramaturgie.
Später gewannen Tech Trance und Psytrance an Bedeutung, danach Bounce, Hardstyle und Hardcore und in den 2020er-Jahren schließlich Hard Techno und Neo-Rave.
Deshalb lässt sich der heutige Ben Nicky nicht präzise durch ein einziges Genre beschreiben.
Das verbindende Element ist die hohe Energie und die Art, wie seine Sets aufgebaut sind. Nicky bevorzugt schnelle Übergänge, starke Kontraste und wiedererkennbare musikalische Fragmente. Eine klassische Trance-Melodie kann in harten Techno übergehen, anschließend in Hardcore münden oder von einem modernen Edit eines bekannten Songs abgelöst werden.
Auch das Tempo kann sich erheblich verändern — ungefähr vom üblichen Club-House-/Trance-Bereich bis hin zu Geschwindigkeiten um 200 BPM.
DJ-Ansatz
Trotz einer umfangreichen Diskografie hat Ben Nicky seine internationale Karriere in erster Linie als DJ aufgebaut.
Headf**k brachte ihn dazu, fertige Tracks nicht als unveränderliche Werke zu betrachten, sondern als Material, das sich innerhalb eines Sets zerlegen und neu zusammensetzen lässt.
Er setzt intensiv Mashups, Edits, Tempoänderungen und abrupte Übergänge ein. Dadurch kann selbst ein sehr bekannter Track nur kurz auftauchen und plötzlich von Material aus einem völlig anderen Genre abgelöst werden.
Auf großen Festivalbühnen ist diese Methode besonders wirkungsvoll: Das Publikum erkennt eine Melodie oder eine Stimme, kann den nächsten musikalischen Richtungswechsel jedoch nicht immer vorhersehen.
Deshalb gleichen Ben Nickys Auftritte eher einer hochgeschwindigen Montage verschiedener Epochen und Stilrichtungen elektronischer Musik als einem traditionellen einstündigen Set, das sich auf ein einziges Genre beschränkt.
Diskografie
Ben Nicky verfügt nicht über eine umfangreiche klassische Albumdiskografie. Den Kern seines Katalogs bilden Singles, EPs, Remixe, Kollaborationen und DJ-Mixe.
Ausgewählte frühe Veröffentlichungen
- Special Moment — 2009
- Catapult
- Change of Direction
- Morning Breeze
- Tears
- Gemini
- The One — mit Cassandra Fox, 2011
- Hectic
- Anywhere — mit Chloe, 2016
Ausgewählte spätere Veröffentlichungen und Kollaborationen
- The Donk — mit Callum Higby
- Like Fire — mit Mashd N Kutcher
- Giving You Up — mit Sarah de Warren
- Drown You Out — mit Rachelle Jenkens
- Dance — mit Apollo
- Where Were You — mit Hayla
- Because The Night — mit Emily Vaughn
- We Come 1 — mit Timmy Trumpet
- Adagio For Strings — mit Distorted Dreams
- Dirty Rave — mit Restricted
- Survive It — mit Creeds
- Numb — mit Distorted Dreams
- Keep Me High — mit Coone und Wasback feat. Alyssa
- Oxygen — mit ARTY
- Castles In The Sky — mit Dr Phunk, GESES und Fahjah
- Be With You — mit Fahjah, Giin und Aurede
Ausgewählte Remixe
- Ayla — Ayla (Ben Nicky & Luke Bond Remix)
- Mark Sixma & Emma Hewitt — Restless Hearts (Ben Nicky Remix)
- Becky Hill — Disconnect (Ben Nicky Remix)
- Years & Years — Dizzy (Ben Nicky Remix)
- Alex M.O.R.P.H. & Sylvia Tosun — An Angel’s Love (Ben Nicky & WUKONG Remix)
- Above & Beyond feat. Zoë Johnston — Quicksand (Don’t Go) (Ben Nicky Remix)
Ben Nicky begann seine Karriere innerhalb der klassischen Uplifting-Trance-Szene der VANDIT-Ära, machte stilistische Freiheit aber nach und nach zur Grundlage seines eigenen Projekts. Headf**k prägte seinen schnellen, montageartigen DJ-Stil, Misfit schuf eine dauerhafte Community um ihn herum, und Field of Dreams übertrug diesen Ansatz auf eine eigenständige großformatige Show. Die Verbindung zum Trance ist dabei nie verschwunden: Selbst seine härtesten Hard-Dance- und Neo-Rave-Veröffentlichungen bewahren die für das Genre typischen melodischen Steigerungen und großen Höhepunkte. Gerade die Fähigkeit, diese Emotionalität mit abrupt wechselndem Tempo und unterschiedlicher Härte zu verbinden, hat Ben Nicky zu einem der markantesten stilübergreifenden DJs der britischen elektronischen Szene gemacht.





